Dr. Warkentins Schwarzer Knoblauch:
Von meiner persönlichen Entdeckung zur Inhaltsstoff-optimierten Qualität

Dr. Warkentin

Hinter meiner Manufaktur stand nie ein Businessplan. Am Anfang gab es nur einen ganz einfachen Wunsch: ein bewährtes japanisches Hausmittel für meine eigene Familie verfügbar zu machen.

Dass daraus später „Dr. Warkentins Schwarzer Knoblauch“ werden würde, ist einer Reihe glücklicher Fügungen zu verdanken – wertvollen Freundschaften, besonderen Begegnungen und meinem eigenen, manchmal etwas perfektionistischen und vielleicht auch wissenschaftlich geprägten Anspruch, aus einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt wirklich das Maximum herauszuholen.

Wie ein traditionelles japanisches Elixier meine eigene Rezeptur inspirierte

Meine Geschichte mit dem Schwarzen Knoblauch beginnt in Tokio. Ich habe als Sozialwissenschaftler viele Jahre in Japan gelebt, dort geforscht und an einer juristischen Fakultät promoviert. Durch meine Familie in Japan – meine Frau stammt aus einer alten Samurai-Familie, mein Schwager ist heute leitender Amtsarzt – habe ich nicht nur den außergewöhnlichen strengen japanischen Perfektionsanspruch kennengelernt, sondern auch den enormen Stellenwert, den eine bewusste Ernährung für das tägliche innere Gleichgewicht hat.

In unserer Familie vertraute man seit vielen Jahren auf ein traditionelles Elixier aus fermentiertem Knoblauch. Selbst mein Schwager griff in Phasen höchster beruflicher Belastung darauf zurück. Es war ein geschätzter und ausgleichender Begleiter, wenn Alltag und Verantwortung besonders fordernd waren.

Als dieses Elixier im Jahr 2010 plötzlich nicht mehr von Deutschland aus erhältlich war, begann ich zu experimentieren. Aus reiner Notwendigkeit und Neugier versuchte ich, einen vergleichbaren Energiespender für meine Familie selbst herzustellen – mit eigenen Fermentationsversuchen, viel Geduld und noch mehr Fehlversuchen.

Der Antrieb: Wie eine einzige Rückmeldung alles veränderte

Nach zahlreichen Rückschlägen und hartnäckigem Dranbleiben gelang mir schließlich der Durchbruch: die ersten wirklich essbaren Knollen. Eigentlich hätte die Geschichte hier enden können. Der Eigenbedarf war gedeckt, der Aufwand enorm – mehr war nicht geplant.

Doch dann geriet einer meiner engsten Freunde in eine absolute Ausnahmephase seines Lebens. Eine drastische Krisensituation zog ihm völlig den Boden unter den Füßen weg und brachte ihn an den Rand seiner absoluten Belastungsgrenze. Ich gab ihm meinen gesamten Vorrat an Schwarzem Knoblauch, in der Hoffnung, ihm in dieser zehrenden Zeit etwas Gutes zu tun und seine Ernährung in dieser anspruchsvollen Phase mit einem hochwertigen Naturprodukt zu ergänzen.

Erst hörte ich eine ganze Zeit nichts von ihm. Wochen später aber stand er vor meiner Tür und sagte einen Satz, den ich nie vergessen werde: ‚Erst als mir der Schwarze Knoblauch ausging, habe ich gemerkt, wie wertvoll er mir geworden ist.‘

Dieser Moment war der Wendepunkt. Mir wurde klar, dass mein Experiment mehr sein konnte als ein persönliches Projekt. Um ihn – und bald auch andere Freunde und Bekannte – weiter versorgen zu können, lief meine kleine Balkon-Produktion weiter und wuchs Schritt für Schritt zu einer Manufaktur.

Validierte Qualität durch die kritische Begleitung von Prof. Dr. Sigrun Chrubasik

Mit der steigenden Nachfrage wuchs auch meine Verantwortung. Ich stellte mir grundlegende Fragen: Gibt es Unverträglichkeiten? Welche Qualitätsunterschiede entstehen durch Herkunft oder Verarbeitung? Welche Inhaltsstoffe sind entscheidend – und wie lassen sie sich optimieren?

In den ersten Jahren fand ich dazu fast ausschließlich japanische Quellen. Erst 2015 brachte die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Sigrun Chrubasik ausführliche wissenschaftliche Klarheit. Ihre Arbeit zeigte eindrucksvoll, wie sich das scharfe Alliin im frischen Knoblauch durch Fermentation in ein hochwertiges Profil verwandelt – insbesondere mit Blick auf Allicin und den wertvollen Inhaltsstoff S-Allylcystein (SAC), sowie viele weitere positive Inhaltsstoffe wie Aminosäuren oder Polyphenole.

Prof. Dr. Chrubasik gilt seit vielen Jahren als führende Expertin für Schwarzen Knoblauch im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam analysierten und verkosteten wir Proben aus aller Welt. Sie machte dabei immer wieder auf die entscheidenden Qualitätsfaktoren aufmerksam:

  • Keine Röststoffe: Zu hohe Temperaturen erzeugen Acrylamid und zerstören wertvolle Inhaltsstoffe.
  • Fokus auf SAC: Der Gehalt an S-Allylcystein ist der zentrale Maßstab für den ernährungsphysiologischen Wert.
  • Feuchtigkeit als Qualitätsmerkmal: Schwarzer Knoblauch muss nicht nur schwarz, sondern auch saftig sein.

Ihre kritische Begleitung prägte meinen gesamten weiteren Herstellungsprozess. Über Monate hinweg testeten wir unterschiedliche Varianten, analysierten Ergebnisse und verkosteten immer wieder neu. Besonders der Einsatz von Milchsäurebakterien und Effektiven Mikroorganismen (EM) erwies sich als Schlüssel für eine stabile, natürliche Fermentation.

In der Fermentationskammer

Das SAC-optimierte Verfahren: Maximale Bioverfügbarkeit durch langsame Fermentation in Bayern

Heute setze ich dieses über Jahre gewachsene Wissen konsequent in meiner Manufaktur im Chiemgau um. Das Ergebnis nenne ich bewusst „Inhaltsstoff-optimiert“, oder manchmal auch „SAC-optimiert“, Bezugnehmend auf die wichtigste Komponente S-Allylcystein.

  • Geduld statt Hitze: Mein Knoblauch reift bis zu zwei Monate länger als bei vielen anderen Herstellern – bei niedrigen Temperaturen und maximaler Schonung.
  • Effektive Mikroorganismen (EM): Eine gezielte Symbiose aus Milchsäurebakterien und Hefen sorgt für ein stabiles, gesundes Fermentationsmilieu.
  • 100 % Deutscher Bio-Rohstoff: Ich verarbeite ausschließlich deutschen Bio-Knoblauch mit Rückstandskontrollen auf über 850 Schadstoffe, für kurze Wege, maximale Frische und höchste Qualität.

Transparenz durch Laborwerte

Das Ergebnis meiner Arbeit lässt sich messen: Durch die niedrigeren Temperaturen und die deutlich längere Lagerung erreiche ich hohe positive Werte und vermeide Röststoffe wie etwa 5-Hydroxymethylfurfural. Gleichzeitig entstehen keine Clostridien, was bei unkontrollierter Eigenproduktion ein Risiko sein kann.

Indikative Laborergebnisse zu meinem Knoblauch bestätigen die Kraft der Fermentation: So erhöhten sich beispielsweise die Flavonoide (aus der Gruppe der Polyphenole) durch den Prozess um das 7,5- bis 11,4-fache (Anstieg von ca. 0,005% auf bis zu 0,058%). Solche Analysen sind aufwendig, aber sie bestätigen mir, dass der Inhaltsstoff-optimierte Weg der richtige ist.

Was einst als Hilfe zur Selbsthilfe begann, ist heute ein Produkt, das ich mit gutem Gewissen weitergebe – an alle, die wie ich nach einer natürlichen Unterstützung suchen. Ich gehe dabei bewusst nicht den einfachsten oder günstigsten Weg. Denn wenn es um das eigene Wohlbefinden geht, sollten keine Kompromisse gemacht werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen: gute Gesundheit.
Ihr Dr. Ben Warkentin

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